FACHAKADEMIE FÜR HAUSWIRTSCHAFT ABSCHLUSSFEIER 2005
Die Brücke ist noch nicht ganz vollendet
Mit Superlativen konnte Schulleiter Hermann Gesell aufwarten. Alle 23 Absolventen der Fachakademie für Hauswirtschaft in Ahornberg haben mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen. Alle haben mindestens eine Zwei vor dem Komma, der überwiegende Teil sogar eine Eins, "dabei wurde ihnen aber nichts geschenkt".
AHORNBERG - Mit olympischen Fanfaren wurde die Abschlussfeier der Fachakademie für Hauswirtschaft in Ahornberg, die eigentlich unter dem Motto der "70er" stand und zu der auch alle Eltern, Ehemänner oder Freunde und viele Bekannte eingeladen waren, eröffnet. Und diese Fanfarenklänge hatten sich die 23 Absolventinnen auch wirklich verdient. Keine schloss schlechter als mit einer Zwei vor dem Komma ab. Der größte Teil hatte sogar eine Eins davor. Die beiden Besten, Bianca Witzgall und Melanie Goller, brachten es auf einen Notendurchschnitt von 1,06 und bekamen dafür einen Gutschein für ein Buch.
In seiner Ansprache an die Absolventinnen schwelgte Schulleiter Hermann Gesell in Superlativen und sprach von einem brillanten Ergebnis. "Trotzdem habt Ihr die Brücke noch nicht ganz vollendet", so Gesell. Acht der Absolventinnen werden in Ansbach ihre Fachlehrerausbildung beginnen, 14 gehen ins Berufspraktikum und eine wechselt in einen anderen Beruf.
Mit dem Zeugnis sind die jungen Frauen staatlich geprüfte hauswirtschaftliche Betriebsleiterinnen, "das ist höher anzusiedeln als die Meisterprüfung". Gesell bestätigte seiner Klasse, "mit Euch war es ein angenehmes Arbeiten, Ihr habt allen Lehrern Freude bereitet".
Der stellvertretende Landrat und Schirmherr der Fachakademie, Klaus Adelt, gratulierte "zum erfolgreichen Abschluss der ersten Etappe". Er selbst hätte sie als Schirmherr zwei Jahre begleitet und manche von ihnen bei der Suche nach einer Praktikumsstelle unterstützt und "ich bin froh, dass Ihr mit Zuversicht in die Zukunft blicken könnt". In Ahornberg würde nicht Masse, sondern Klasse und Qualität ausgebildet. Nun könnten die Absolventinnen ihre Qualitäten beim Praktikum zeigen, "arbeitet so, dass man dort nicht mehr ohne Euch auskommt". Mit dem Schulleiter konnte Adelt die "exzellenten" Zeugnisse mit ehrlichem Lob überreichen. Klassensprecherin Bianca Witzgall dankte besonders "Herrn Gesell, die gute Seele der FAK", für zwei anstrengende, lehrreiche, aber auch oft lustige Jahre. "Wenn wir jetzt in alle Winde zerstreut werden, werden wir uns oft an Ahornberg zurückerinnern."
Mit einer "70er-Party", an der auch die Tanzschule Swing mit der Formation "Mixed Generation" beteiligt war, wurde dann bis in die tiefe Nacht gebührend gefeiert. HELMUT ENGEL
Wir danken Herrn Helmut Engel ganz herzlich für diesen Artikel und die Erlaubnis, ihn auf der Homepage der Fachakademie zu veröffentlichen.