Die "Fachakademie für Hauswirtschaft" hat nicht nur im Landkreis Hof einen hervorragenden Ruf
Kreativität und Spaß stehen im Vordergrund
AHORNBERG Als Schirmherr der kommunalen Fachakademie für Hauswirtschaft des Landkreises Hof lässt es sich der stellvertretende Landrat Klaus Adelt nicht nehmen, mindestens vier Mal jährlich "seiner Schule" einen Besuch abzustatten, um sich über die Aktionen des jeweiligen Schuljahres zu informieren.
Als Feinschmecker schlägt er natürlich auch das Mittagessen, welches die Studierenden extra in der schuleigenen Küche "gebrutzelt" haben, nicht aus. Auch diesmal konnten die Studierenden Klaus Adelt durch ihr Können und ihre Kreativität überzeugen.
An den Ahornberger Schulen gibt es fast täglich ein gesundes und leckeres Essen für alle Schüler, Lehrer und Angestellten. Der Zusammenhang zwischen guter Ernährung und Leistungsfähigkeit ist in Ahornberg eine erwiesene Tatsache. Und: Die Studierenden werden durch die Ausbildung an der Fachakademie nicht nur qualifiziert, sondern sie macht auch ungeheueren Spaß.
Der Besuch der Fachakademie für Hauswirtschaft soll die jungen Menschen auf den Eintritt in eine gehobene Berufslaufbahn vorbereiten. Die Studierenden werden durch ihre Ausbildung befähigt, leitende Aufgaben in hauswirtschaftlichen Mittel- und Großbetrieben zu übernehmen.
Sie empfehlen sich für die Gesamtleitung oder Leitung von Teilgebieten wie Verpflegung, Textilservice oder Gebäudereinigung. Sie können aber auch als Fachberater in der Industrie oder bei Verbänden tätig werden. Nach ihrem Abschluss sind die Studierenden "staatlich geprüfte hauswirtschaftliche Betriebsleiter".
"Nach den Erfahrungen der Arbeitsämter sind die Berufsaussichten nach wie vor recht gut", weiß Jutta Dauerer außerdem zu berichten. Betraut werden können die Schulabgänger mit leitenden Aufgaben in Krankenhäusern oder Pflegeanstalten, in Kinder-, Schüler-, Senioren- und Kurheimen, in Kantinen, Hotels oder Gasthöfen. Sie können Fachberater in der Lebensmittel-, Haushaltsgeräte- oder Reinigungsmittelindustrie werden, oder bei hauswirtschaftlichen Organisationen und Verbraucherberatungen arbeiten.
Die Fachhochschulreife wird durch eine bestandene Ergänzungsprüfung erreicht.
Bei einem Notendurchschnitt bis 1,5 im Abschlusszeugnis und im Fachhochschulzeugnis wird die fachgebundene Hochschulreife erworben. Damit ist ein Studium an der Fachhochschule in jedem beliebigen Studiengang oder fachgebunden an der Universität möglich.
Aufnahmebedingung für die Fachakademie ist ein mittlerer Schulabschluss und eine berufliche Vorbildung oder eine andere einschlägige Berufsausbildung mit einer Regelausbildungszeit von drei Jahren.
Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre im Vollunterricht an der Fachakademie und ein Jahr betreutes Berufspraktikum in einem hauswirtschaftlichen Mittel- oder Großbetrieb nach eigener Wahl.
Genaue Details über Anmeldung, Förderung, Ausbildung und Prüfungen gibt es im Internet unter www.hauswirtschaftlich.de (oder www.fak-hauswirtschaft.de).
Wer sich gerne persönlich informieren will, der kann das am 23. April 2005 tun: Zum Ahornberger Schulfest können schon mal erste Eindrücke über die Fachakademie und ihr vielfältiges Angebot gesammelt werden.
Helmut Engel
Wir danken Herrn Helmut Engel ganz herzlich für diesen Artikel und die Erlaubnis, ihn auf der Homepage der Fachakademie zu veröffentlichen.