FACHAKADEMIE FÜR HAUSWIRTSCHAFT STELLTE BERUFSZIELE VOR
Aufnahmevoraussetzung ist die Mittlere Reife oder eine berufliche Vorbildung /
Zwei Jahre Ausbildung
Vom Betriebsleiter bis zur Fachhochschulreife
Wie breit gefächert das künftige berufliche Betätigungsfeld für Absolventen der Fachakademie für Hauswirtschaft des Landkreises Hof in Ahornberg ist, dies konnten die vielen Interessierten jüngst im Rahmen eines Informationstages erfahren.
AHORNBERG - Auf äußerst großes Interesse stieß der Informationstag bei ehemaligen, jetzigen und künftigen Absolventen der Fachakademie für Hauswirtschaft des Landkreises Hof in Ahornberg. Sichtlich erfreut darüber waren nicht zuletzt auch Schulleiter Werner Moser und dessen Stellvertreterin Jutta Dauerer: "Für uns ist es immer wieder eine Genugtuung, wenn Studierende des ersten Studienganges mit strahlenden Gesichtern zurückkommen", stellten beide fest.
Studentin Sabine Lippert nutzte die Gelegenheit und stellte im Rahmen dieses Informationstages ihren künftigen Kommilitonen die Ausbildungsziele der Fachakademie vor, an dessen Ende der staatlich geprüfte hauswirtschaftliche Betriebsleiter steht.
Durch eine bestandene Ergänzungsprüfung wird noch die Fachhochschulreife erreicht und bei einem Notendurchschnitt bis 1,50 im Abschluss- und im Fachhochschulreifezeugnis gibt es die fachgebundene Hochschulreife noch obendrauf.
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Viele
Praktikumsplätze
in Deutschland
und in der Schweiz
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So unterschiedlich das Leben ist, so unterschiedlich stellen sich die Einsatzmöglichkeiten der einzelnen Absolventen dar. Sie können leitende Aufgaben bei Großhaushalten wie in Kranken- und Pflegeanstalten, Kinder-, Schüler-, Kur- und Seniorenheimen, Bildungsstätten, Kantinen, Hotel oder Gaststätten übernehmen. Oder sie können als Fachberater in der Lebensmittel-, Haushaltsgeräte- oder Reinigungsmittelindustrie sowie bei hauswirtschaftlichen Organisationen und Verbraucherberatungsstellen tätig werden.
Mit der Fachhochschulreife oder der fachgebundenen Hochschulreife stehen weitere Weiterbildungsmöglichkeiten offen, wie etwa Hauswirtschafts- und Handarbeitslehrerin oder als Studienrätin an Berufsschulen.
Aufnahmevoraussetzungen sind die Mittlere Reife und eine berufliche Vorbildung oder eine andere einschlägige Berufsausbildung mit einer Regelausbildungszeit von drei Jahren. Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre Vollunterricht und ein Jahr betreutes Berufspraktikum. Und da hat die Fachakademie tolle Praktikumsplätze in ganz Deutschland und in der Schweiz anzubieten.
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Wunschberuf
verwirklicht
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Weitere Praktikumsplätze stellte Katja Brill von Aramark, einem der führenden Dienstleistungsunternehmer der Welt, in Aussicht. Das Cateringunternehmen des Jahres 2004 ist in 19 Ländern weltweit aktiv und seit 40 Jahren auch in Deutschland. Katja Brill stellte die beruflichen Voraussetzungen und die beruflichen Möglichkeiten bei Aramark vor.
Fünf ehemalige Absolventen stellten ihren beruflichen Werdegang vor. Ina Klug wollte eigentlich ins Lehramt, fühlt sich jetzt aber als hauswirtschaftliche Betriebsleiterin in einem Altenpflegeheim mit betreutem Wohnen in Bad Steben "sauwohl". Sie ist dort für alles, außer Küche, zuständig.
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Fünf "Ehemalige"
stellten ihren
beruflichen
Werdegang vor
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Sandra Hick ist heute bei der Stadt Nürnberg, "da ist man im öffentlichen Dienst", angestellt und leitet ein Wohnheim für Obdachlose. Ihr macht es sehr viel Freude, mit den Leuten, die am Rande der Gesellschaft leben, zu arbeiten und sie bekäme viel von den Schattenseiten des Lebens mit. Nur könne sie sich nicht darauf einstellen, wer von den Obdachlosen kommt, um in der Wäscherei, in der Küche oder in der Reinigung zu arbeiten.
Auch Carolin May hat mit diesen Handycap zu arbeiten, sie leitet eine Werkstatt für psychisch Kranke. Die Kranken, die ein kindliches Verhalten an den Tag legen, obwohl manche Abitur haben, müssen in einer Wäscherei mitarbeiten, wo die Wäsche von Hotels und Privatkunden gewaschen wird. "Da kann man nur von Tag zu Tag planen."
Birgit Schnapp, die zunächst lediglich den Hauptschulabschluss vorweisen konnte, wurde bei der Berufsberatung auf ihren Wunschberuf Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin aufmerksam.
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Schwieriger Weg
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Der Berater machte sie aber gleich darauf aufmerksam, dass dies ein schwieriger Weg werden wird. In der Berufsaufbauschule holte sie die Mittlere Reife nach, die Fachakademie schloss sie "mit der Traumnote von 1,5" ab und anschließend studierte sie für das Lehramt an beruflichen Schulen.
Kerstin Gerbeth kam von der Berufsfachschule an die Fachakademie für Hauswirtschaft nach Ahornberg und ist heute Lehrerin an der Berufsfachschule in Plauen. HELMUT ENGEL
Wir danken Herrn Helmut Engel ganz herzlich für diesen Artikel und die Erlaubnis, ihn auf der Homepage der Fachakademie zu veröffentlichen.